Aktuell bei der Stiftung

1.2.17: Frutigen einst, der Vortrag


In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frutigland zeigt Ruedi Egli am Mittwoch, 1. Februar, im Schulzentrum Widi mit alten Bildern und historischen Dokumente ein Stück Dorfgeschichte.

2017-Vortrag Egli

27.12.17: Maria Lauber: Rückblick und Ausblick


Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zum neu erschienenen Buch «Ischt net mys Tal emitts» und auch die vielen Glückwünsche zu unseren Veranstaltungen anlässlich des Geburtstages von Maria Lauber im vergangenen Jahr haben uns aufgezeigt, dass Maria Laubers Texte heute immer noch oder wieder gelesen werden!

Wir sind überwältigt über das grosse Echo und dies motiviert uns in der Kulturgutstiftung, weitere Projekte rund um den Nachlass von Maria Lauber zu planen.

Vielleicht ist es die Zeit, die so schnell vergeht, oder auch das was in der Welt ringsum passiert, was dazu führt, dass man sich bewusst wird wie dankbar wir sein dürfen an einem Ort zu leben, wo die Natur und das einfache Leben auch heute noch wichtig sind…

Ausblick Maria Lauber
Der Zytglogge-Verlag ist sehr interessiert, weitere Bücher mit uns zusammen zu planen und zu veröffentlichen. Deshalb sind wir bereits wieder in der Planung für das nächste Buch. Eine Arbeitsgruppe arbeitet daran, ein Konzept für eine Neuausgabe zu erarbeiten, welche 2018 erscheinen soll. Sobald wir konkrete Informationen haben, werden wir Sie über den Newsletter informieren.

Maria Lauber-Lesungen 2017
Die Sprache von Maria Lauber hat sich verändert im Verlauf der letzten 100 Jahre und sie wird heute so nicht mehr gesprochen und doch erinnert sie den einen oder anderen an früher. Die Grossmutter oder die Urgrossmutter hat diese und jene Wörter noch verwendet. Die Sprache und die Texte von Maria Lauber werden immer noch gerne gehört, weshalb wir auch in diesem Jahr wieder Lesungen dazu planen. Im nächsten Newsletter werden wir die Detailinformationen dazu geben können.

5.12.16: Adelboden-Buch, die Fortsetzung


Die Geschichte der Gemeinde steckt zwischen unscheinbaren hellbraunen Buchdeckeln, bedruckt mit dem Gemeindewappen. Das Lebenswerk von Chronist Alfred Bärtschi – 1934 erstmals erschienen – hat jetzt eine spannende Fortsetzung erhalten.

Wer erinnert sich an Dr. Alder alias Hanspeter Streit? In Adelboden zweifellos viele. Der falsche Psychologe hat in den 1980-er Jahren etliche gutgläubige Adelbodner um ihr Erspartes gebracht. Dieser eher gern vergessene Teil von Adelbodens Geschichte ist im zweiten Band des Adelboden-Buches in der Rubrik Chronique scandaleuse zusammengefasst, dort wird auch die Geheimagentin Carmen Mory zum Leben erweckt. Natürlich darf auch die bekannteste Adelbodnerin nicht fehlen, das Vogellisi. Doch wer steckt wirklich hinter dem Übernamen, den fast jedes (singende) Schulkind kennt?

Das sind nur kleine und kurze Episoden in der Talgeschichte. In Fortsetzung des ursprünglichen Adelboden-Buches, 1934 von Alfred Bärtschi verfasst, nimmt sich der neue Band denselben Themenbereichen an. Die Entwicklung des Ortes seit etwa 1900 umfasst die Erschliessung und somit der Frage «Bahn oder Strasse?», der herrlichen und oft auch gefährlichen Naturlandschaft, die das Dorf umschliesst und den wichtigsten Erwerbszweigen Landwirtschaft, Tourismus und Baugewerbe. Heute sind diese Bereiche viel bewusster vernetzt, prägen durch Zusammenarbeit die Entwicklung den Ort. Aber auch dem Widerstand gegen Bauprojekte wie einem riesigen Ferienhausgebiet in Geils wird Platz eingeräumt. Neben Erklärungen, Zahlen und Fakten zur Gemeinde und ihrer Vereine dürfen die Kunst, die Kultur und die Religion nicht fehlen, die in Adelboden in verschiedenen Gruppierungen existent und sehr lebendig sind.

Ein grosses Autorenteam mit den drei Hauptverantwortlichen Christian Bärtschi, Toni Koller und Fredi Lerch hat sich dem Auftrag der Bevölkerung für die Geschichtsschreibung angenommen (siehe Kasten). Publiziert ist weniger eine Chronik, sondern eher ein Lesebuch, das in kurzen Kapiteln spannende Blitzlichter auf Adelboden und die Adelbodner wirft. Dabei taucht zum Beispiel auch Gottfried Hager auf. Doch wem sagen der Name und die damit verbundenen Amerika-Villen auf der Bütschegga heute noch etwas? Hans Rudolf Schneider

Adelboden ist stolz auf seine Geschichte. Die Gemeindeversammlung gab im November 2014 einen Kredit von 150'000 Franken frei, um das von Alfred Bärtschi von 1934 stammende Adelbodenbuch neu aufzulegen. Denn auch die 1972 erschienene Neuauflage ist längst vergriffen, vereinzelte antiquarische Exemplare werden für mehrere hundert Franken gehandelt. Mit der Kreditbewilligung wurde auch der Startschuss für eine Fortsetzung der Geschichtsschreibung gegeben. Band 1 umfasst 439 Seiten, Band 2 noch 256. Erhältlich sind die beiden Bände bei der Gemeindeverwaltung, im Photohaus Klopfenstein und bei Photo Gyger in Adelboden. Band 1 kostet 100 Franken, Band 2 50 Franken, beide Bände zusammen im Schuber 150 Franken.

2016-12-News-Adelboden

25.11.16: Neuer Platz für das Relief


Wegen Umbau im Tropenhaus Frutigen musste das Relief vom bisherigen Standort verschwinden. Glücklicherweise bekam die Kulturgutstiftung das Angebot, das riesige Objekt innerhalb der neu gestalteten Tropenhaus-Ausstellung wieder platzieren zu können. Es musste allerdings um zwei Elemente gekürzt werden, zudem war ein neuer Rahmen mit Absperrung erforderlich. Den Umzug übernahmen Mitglieder des Stiftungsrates mit Hilfe der Angestellten des Tropenhauses.

Die Reinigung, die Ausgipsung der Zwischenräume zwischen den Elementen und ein neuer Anstrich machte der Malermeister Walter Rösch. Als Neuerung sind nun das Einzugsgebiet des Tunnelwassers (der Energiequelle des Tropenhauses), die Transportleitung ab Tunnelportal zum Tropenhaus und dessen Standort auf dem Relief ersichtlich. Das Relief konnte so als informatives Element aufgewertet werden und erstrahlt jetzt im neuem Glanz.

2016 Tropenhaus Relief

24.11.16: Bilder für die Sammlung


Aus dem Nachlass der im August verstorbenen Frutiger Notarin Susanne Bettschen-Stoller hat die Kulturgutstiftung Frutigland einige herausragende Werke erhalten. Diese werden nun in die Stiftungssammlung integriert. Bild: Ruedi Egli (l.) und Urs Gilgien (r.) von der Stiftung, zusammen mit Daniel Bettschen (Mitte) und seinen Kindern Samuel und Lorena bei der Übergabe.

2016-Nachlass_Bettschen

23.11.16: Uhrenstein-Bearbeitung im Frutigland


Vortrag von Arthur Grossen und Erlebnisberichte von Zeitzeugen

Mittwoch, 23. November 2016, 19.45 Uhr im Kirchgemeindehaus Frutigen

Die Bearbeitung von Uhrensteinen hatte in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Frutigen eine beträchtliche wirtschaftliche Bedeutung. Die Uhrensteinfabrik Brügger AG und andere Unternehmen waren wichtige Zulieferer der Schweizer Uhrenindustrie.

Mit alten Fotos, Texten, Kommentaren, Videosequenzen und Erlebnisberichten lässt Arthur Grossen von der Kulturgutstiftung Frutigland zusammen mit Mitgliedern der vierten Generation der Familie Brügger und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Beispiel der Uhrensteinfabrik Brügger AG ein Stück Frutiger Industriegeschichte aufleben.

Eintritt frei. Kollekte zur Unkostendeckung

Ab sofort ist zudem eine DVD mit historischen Filmausschnitten zum Thema erhältlich.

2016-Flyer Vortrag Uhrenstein

23.11.16: Neue DVD «Uhrensteinfabrik Brügger AG, Künzisteg, Frutigen»


Die Bearbeitung von Uhrensteinen war in der Mitte des 20. Jahrhunderts die wichtigste Industrie in Frutigen und wurde während drei Generationen von den Familien Brügger geprägt. In ihrem Betrieb im Künzisteg fanden bis zu 330 Personen Beschäftigung und Verdienst. Diese DVD zeigt Ausschnitte aus zwei Originalfilmen der Uhrensteinfabrik Brügger AG, die 1957 zum 70-Jahr-Jubiläum (1887–1957) erstellt wurden.

Als wichtige Zeitdokumente bekam die Kulturgutstiftung Frutigland die Filme geschenkt und durfte daraus diese DVD produzieren. Zu sehen sind Aufnahmen vom Dorf Frutigen und Szenen aus dem Betriebsalltag. Den Kommentar spricht Ruedi Müller-Brügger, Schwiegersohn der damaligen Besitzerfamilie Hans und Marie Brügger-Sommer.

«Uhrensteinfabrik Brügger AG, Künzisteg, Frutigen». DVD. Spieldauer: 31 Minuten.
Kosten Fr. 25.– (exkl. Versand). Bestellungen:
Kiosk

2016-DVD Uhrenstein

17.11.16: Maria Lauber: Muetersprach, du luubi Sprach


Mundart-Sendung Schnabelweid

Mittwoch, 17. November 2016, 21 Uhr, Radio SRF1 LINK

Die Frutigtaler Dichterin Maria Lauber (1891-1973) konzentrierte sich in ihren Mundart-Gedichten auf die Wirkung der Stille und beherrschte die Kunst des Andeutens. Sie beschrieb ihr Frutigtal, die Menschen, die Landschaft, auch Heimweh-Gefühle, die Liebe und der Tod kommen immer wieder vor.

Ein Lesebuch mit Gedichten, Erzählungen, Sagen, Briefauszügen und Worterklärungen bringt uns die ehemalige Primarlehrerin und Schriftstellerin wieder näher. Auf einer beigelegten CD sind Frutigdeutsche Geschichten von Maria Lauber und vertonte Gedichte von Christoph Trummer, Nadja Stoller und dem Trio Rehblick zu hören.

09.11.16: Erinnerungen an Luise Schranz-Hari


Am 19. September 2016 mussten wir Abschied nehmen von Luise Schranz – Hari.
Eine Würdigung der Kulturgutstiftung an der Abdankungsfeier in der Kirche Frutigen


Vor fast 60 Jahren machte Luise eine Entdeckung: ein Gedichtbändchen von Maria Lauber. Luise las und staunte: Wie kann man nur so Schönes, Stimmiges in unserer Mundart schreiben? Sie musste diese Dichterin kennen lernen.

Aus ersten Kontakten wurde eine Freundschaft zwischen einer jungen, unternehmungslustigen und einer pensionierten, durch ihre Krankheit gezeichneten Lehrerin. Ihre Gemeinsamkeiten waren eine Kindheit in der Geborgenheit und im harten Alltag einer Bergbauernfamilie, dann der Besuch in der fremden Stadt des Seminars und anschliessend die Rückkehr an eine Schulklasse im Tal. Verbunden hat die zwei Frauen vor allem die Liebe zur Mundart – der luube Sprach – die nicht bloss Verständigungsmittel, sondern für beide ein kostbares Gut ihrer Heimat war.

Maria Lauber kam für Tage nach Elsigbach zu Luise. Zusammen unternahmen sie ausgedehnte Wanderungen. Was werden die beiden Frauen da wohl alles beredet haben?

Unter anderem kam bestimmt die aufwändige Arbeit an der vorgesehenen Herausgabe der Werke Maria Laubers zur Sprache. Luise begleitete während vier Jahren die Geburt der vier schönen Bände der Gesammelten Werke im Francke Verlag. Dann übernahm sie Lesungen Maria Laubers, wenn diese die Anlässe hätte absagen müssen. Dies entlastete die Dichterin sehr, hatte sie nun jemanden im Rücken für ihre öffentlichen Auftritte.

Luises Stimme wurde zur Stimme Maria Laubers

Wie oft mal hat sie sich wohl in ihrer freundlichen, bescheidenen Art an den Lesetisch gesetzt, das Buch aufgeschlagen und die Zuhörerschaft mit ihrer Stimme durch die Lauber Texte geführt? Beim Zuhören ist man von Luises Engagement unmittelbar gepackt worden, dem inneren Feuer, welches sie für diese Sprache und Literatur empfand. Den leisen, feinen Textabschnitten fand sie Ton und Rhythmus, um ihnen ihre Bedeutung zu geben. Bei den lustigen Geschichten aber, zwinkerte der Schalk und Humor aus Luises Augen- und Mundwinkeln, wenn es aber galt etwas «z Bode z stellen», blickten ihre Augen gross, scharf und lehrerhaft. Luise wurde eine Vermittlerin der Literatur.

Nach dem Tod Maria Laubers, im Sommer 1973, wurde es stiller um Dichterin und Werk. Es war überhaupt nicht mehr die Zeit der Mundartliteratur. Luise Schranz aber, überzeugt von der Qualität dieser Dichtung, fuhr fort mit Lesungen, in Schulstuben, Frauenabenden und und.. Im Februar 1986 wurde sie vom Bund für Schwyzerdütsch nach Zürich eingeladen, so dass die Zürcher auch einmal etwas mit «Chuscht und Farb» zu hören bekamen. Nebst den Lesungen überarbeitete, aktualisierte Luise die Lauber Texte zur Neuausgabe des Frutigbuches. Sie führte in Krattigen regelmässig eine Literaturwoche durch (mit Elisabeth Aebischer), an der stets Maria Lauber Texte und Lieder ihren Platz hatten. Dazu wurde Mundartliteratur aus allen Oberländer Tälern und dem Bernbiet vorgestellt.

Als 1987 der literarische Nachlass in der Stiftung «Maria Lauber» gesichert wurde, war Luise Mitglied des Stiftungsrates. Und 1993 half sie mit, die erste Stiftung in die heutige Kulturgutstiftung Frutigland überzuführen. Hier hat sie bis Ende letzten Jahres tatkräftig mitgeholfen, das literarische Erbe Lauber wachzuhalten. Nebst den Lesungen entstanden drei Tonträger mit Gedichten und Erzählungen, zum eben erschienen Buch trug sie wichtige Vorarbeiten bei, ihr Urteil bei der Textauswahl war sehr wertvoll.

Liebe Luise,
Die Zusammenarbeit mit Dir war für mich stets wunderschön, bereichernd, dein Humor so wohltuend und die Sache, die Mundart und Literatur, stand bei Dir stets im Mittelpunkt. Mit Dir ist nun die unmittelbare persönliche Verbindung zu Maria Lauber und ihrem Nachlass in der Kulturgutstiftung abgebrochen. Deine Stimme ist nur noch als Tondokument hörbar.

Dein Wirken und Einsatz aber ist Beispiel und Verpflichtung für die Stiftung, den Nachlass der Dichterin weiter mit Sorgfalt und Verantwortung zu betreuen.

Dein Lebenskreis hat sich geschlossen und es mag nicht Zufall sein, dass Du nun ganz nah bei Maria Lauber in derselben Erde ruhst.

Wir danken Dir, und auch deiner Familie, die dir den Freiraum für dein kulturelles Wirken gewährt hat. Frutigen, am 19. September 2016 -– Kulturgutstiftung Frutigland -– Urs Gilgien

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09.11.16: Schüleranlass zum Maria Lauber-Geburtstag


Am 9. November 2016 fand die Abschlussveranstaltung im voll besetzten Kirchgemeindehaus in Reichenbach statt. «Verstiischt du Frutigtütsch?» – Schüler und Schülerinnen der Schulen Oberfeld, Rinderwald, Hasli, Scharnachtal und Reichenbach präsentierten die frutigtütsche Sprache mit Gedichten, Bildern und Liedern.

Der Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit dem Frutiger Sing-/und Songwriter Christoph Trummer. Die Kinder waren mit grossem Elan dabei und sangen kräftig mit. Die Lieder: «Oes Huus», «Chumm hiim», und «Herbschtaabe» berührten das Publikum und animierten zum Mitsingen.

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09.11.16: «Verstiischt du Frutigtütsch?»


Ein Schüler-Projekt zum 125. Geburtstag der Taldichterin Maria Lauber

Mit einer CD stellte eine Arbeitsgruppe allen Schulen im früheren Amt Frutigen Material zur Verfügung, um die Mundart, wie sie Maria Lauber schrieb und sprach, zu entdecken. Den Lehrkräften bieten die Unterlagen unterschiedliche Zugänge und Arbeiten zur Frutig-Mundart an:
  • die gesprochene und geschriebene Mundart im Frutigtal und deren Wandel entdecken
  • Kindheit, Arbeit und Schule vor 100 Jahren anhand von Texten und Bildern mit heute vergleichen können
  • Gedichte und Texte von Maria Lauber lesen
  • Anregungen zu Sprachspielereien und eigenen Texten
  • Gestalterisches oder szenisches Arbeiten

Schriftliche oder bildnerische Beiträge der Schülerinnen und Schülern werden in der Lokalzeitung Frutigländer erscheinen.

9. November 2016, um 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Reichenbach

An der Abschlussveranstaltung vom 9. November können die Schülerinnen und Schüler ihre Produkte und Arbeiten darbieten. Der Musiker Christoph Trummer wird mit ihnen einige von seinen Maria Lauber-Gedichten singen.

Die Arbeitsgruppe (Ruth Stettler, Silvia Zurbrügg, Urs Gilgien, Benjamin Graf) gibt gerne weitere Auskünfte zum Projekt. Kontakt: info@kulturgutstiftung.ch

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16.09.16: Holztregi - eine Feierabendlesung mit Texten von Maria Lauber


Ueli Schmid liest die Erzählung «Holztregi» oben an Mäggisseren, von wo der Ablauf dieses alten Brauchtums im Gelände verfolgt werden kann. Beim Geburtshaus von Maria Lauber hören wir bei einem kleinen Apéro noch ein paar weitere Texte der Dichterin.

Datum: Freitag, 16. September 2016

18.30 Uhr Besammlung auf dem Märitplatz Frutigen, anschliessend Fahrt an Mäggisseren. Rückkehr ca. 21.30 Uhr

Kosten: Fr. 25.- (inkl. Transport und kleine Verpflegung), zahlbar am Anlass

Anmeldung bis 7. September an VHS Frutigland, Kathrin von Känel, 033 654 74 46,
info@vhs-frutigland.ch - Teilnehmerzahl beschränkt (17 Personen)

Organisiert von der Volkshochschule Frutigland sowie der Kulturgutstiftung Frutigland

27.08.16: Feier für Maria Lauber


Am letzten Freitag Abend wurde in Frutigen Maria Lauber gedacht - wobei es in einem richtigen kleinen Fest endete: Musikalische Beiträge von Nadja Stoller und Christoph Trummer sowie dem Trio Rehblick und dem Jodlerchörli Simmental, eine eindrückliche Lesung von Andreas Wäfler und einem Theater in Form einer szenischen Lesung auf dem Niesen – immer auf der Grundklage von Texten Maria Lauber - das war das Programm, das spontan mit dem Gesamtchor aller Besucher im Kirchgemeindehaus Frutigen stimmig zu Ende ging. Maria Lauber hätte sich gefreut…

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19. und 26.08.16: Neues Maria Lauber-Buch
Vernissage in Thun, Fest in Frutigen


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Die Schriftstellerin und Mundartdichterin Maria Lauber wurde am 25. August 1891 in Frutigen Prasten geboren. Sie verstarb am 4. Juli 1973 in Frutigen. Ihr Nachlass wird von der Kulturgutstiftung Frutigland verwaltet. Viele ihrer Werke sind nicht mehr erhältlich und einiges an Material wurde noch nie veröffentlicht.

Zu ihrem 125. Geburtstag gibt die Stiftung ein neues Lesebuch mit CD (vertonte Gedichte) heraus. Dieses wird im Rahmen der Geburtstagsfeier der breiten Öffentlichkeit präsentiert (Eintritt frei).



Datum: Freitag, 26. August, 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Frutigen


Musik-Programm: Christoph Trummer und Nadja Stoller (vertonte Gedichte von Maria Lauber), Trio Rehblick, Jodlerchörli Zweisimmen (vertonte Gedichte von Maria Lauber)
Literatur-/Lese-Programm: Ueli Schmid, Andreas Wäfler und weitere
Buch-Programm mit Präsentation

Das Buch wird mit einer CD des Frutiger Singer und Songwriter Christoph Trummer herausgegeben. Die CD enthält Musikarrangements und vertonte Gedichte, gesungen von Christoph Trummer und Nadja Stoller.

Format 16x23 cm, ca. 230 Seiten Inhalt, gebunden, inkl. CD!
Preis exkl. Versand: 39 Franken. Vorbestellung hier möglich, Auslieferung ab August!

Buchvernissage am 19. August in Thun


Vorgängig zum Anlass in Frutigen findet am 19. August in Thun die Buchvernissage des neuen Lesebuchs von Maria Lauber statt. Das Programm wartet mit einer besonderen Kombination auf: Der Wiener Literaturwissenschaftler Fiston Mwanza Mujila aus dem Kongo tritt mit seinem Roman Tram 83 auf, und anschliessend findet die Vernissage des Buches Maria Lauber – Ischt net mys Tal emitts – statt. Trummer und Nadja Stoller haben Laubers Texte musikalisch verwandelt und werden die Lieder präsentieren.

Programm: 19.00 Uhr Lesung Fiston Mwanza Mujila aus Tram 83, Moderation: Raphael Urweider. 20.30 Uhr Buchvernissage Maria Lauber – Ischt net mys Tal emitts. Gespräch mit Barbara Traber und Erich Blatter über Leben und Werk von Maria Lauber. Maria Laubers Texte: Lesung Ueli Schmid, Lieder von Trummer & Nadja Stoller. Freier Eintritt.

19. August, ab 19 Uhr. Rathaushalle, Rathausplatz, Thun.
Information und Reservation: www.literaare.chmail@literaare.ch

20.08.16: Maria Lauber als Medienstar


2016-Cover Lauberbuch
Das neue von der Kulturgutstiftung herausgegebene Buch mit allerlei Lesestoff von Maria Lauber hat in den Medien eine sehr erfreuliche Resonanz gefunden.
19.08.2016: Berner Oberländer
18.09.2016: Regionaljournal SRF
18.08.2016: Der Bund
18.08.2016: JungfrauZeitung
17.08.2016: Berner Oberländer
17.08.2016: Bluewin-News
12.08.2016: Frutigländer

Das Relief im Tropenhaus hat einen neuen Standort


Wegen Umbau des Tropenhauses Frutigen musste unser Simon-Relief geräumt werden. Innerhalb der neuen Ausstellung konnte ein neuer Standort gefunden werden. Dazu musste das mächtige Objekt leider um zwei Teile mit dem Raum «Thunersee» verkleinert werden. Neu soll das Relief innerhalb der Ausstellung Auskunft über das Einzugsgebiet des warmen Tunnelwassers, die Zuleitung zum Tropenhaus und den Standort des Tropenhauses Auskunft geben.

In Gemeinschaft mit Mitarbeitern des Tropenhauses haben einige Mitglieder des Stiftungsrates unter der Regie von Fritz Allenbach das Relief ab- und am neuen Standort wieder auf aufgebaut. Der Unterbau und die Umrandung mussten dabei den Gegebenheiten angepasst werden. Malermeister Walter Rösch (Bild) und Fritz Allenbach haben mit feuchten Schwämmen das Relief vom Schmutz und Staub befreit. Nun begann die grosse Arbeit von Walter Rösch, denn die Fugen zwischen den Elementen mussten in Feinarbeit mit Gips ausgefüllt und genau nachmodelliert werden. Dank Relief-Maler Walter Rösch erstrahlt das Relief in neuem Glanz.

2016-News Relief

28.06.16: Neues Buch: «Frutigen einst-heute»


2016-News-Gyseler
Nachdem die Ära des Nostalgiekalenders sein Ende fand, begann Fritz Gyseler mit einem neuen Projekt. Die Faszination der alten Frutig-Bilder und deren Geschichten liess ihn nicht los. In ihm reifte die Idee, wie es wohl wäre, wenn man ihnen die heutigen Begebenheiten in geschichtlicher, baulicher und humanitären Hinsicht gegenüberstellen würde.

Zuerst nur im Zeitvertreib, nahm er sich frühere Literatur wie beispielsweise das erste «Frutigbuch» oder das Buch «Frutigland» von Pfarrer Stettler zu Herzen. Gerade dieses Werk hatte es Fritz Gyseler besonders angetan: Hier wurden das Dorf, die Weiler und die Spissen sowohl in ihrem geschichtlichen Werdegang als auch in religiös, kulturell, sozial und geographisch bedingten Zuständen und Spannungen vor der Jahrhundertwende beschrieben.

Die aufgenommenen Eindrücke motivierten ihn, mit einem neuen Werk «Frutigen einst-heute» zu beginnen. Unzählige Stunden verbrachte er im Gelände, um als Vergleich zu den alten Illustrationen neue Fotos zu machen. Zudem kam ihm zugute, dass er durch seine, über vierzig jährige Tätigkeit als Ackerbaustellenleiter bei der Gemeinde Frutigen, Land und Leute kennen lernte. «Ich war mir bewusst, dass mein neues Buch dasjenige Stettlers nicht ersetzen kann. Es soll dem Leser jedoch in Text und Bildern Frutigen näherbringen, aber die Vergangenheit und das Heute gegenüberstellen», sagt der Verfasser.

Das Buch «Frutigen einst-heute» ist zum Preis von Fr. 34.- (ohne Versand) im KIOSK der Kulturgutstiftung Frutigland erhältlich. Format 21x29 cm, 222 Seiten, gebunden.

05.05.16: Das neue Maria Lauber-Buch – jetzt vorbestellen!


2016-Cover Lauberbuch
Im August 2016 erscheint das neue Buch zum 125. Geburtstag von Maria Lauber. Diese Ausgabe wird auf rund als 230 Seiten Texte in Mundart und in Hochsprache enthalten; unter anderem Gedichte, Erzählungen, Texte zum Brauchtum, Briefe von Maria Lauber und Würdigungen der Werke von Maria Lauber. Zu finden sind auch unveröffentlichte Texte.

Umrahmt werden die Texte mit schwarz/weiss-Bildern des Fotografs Reto Camenisch. Er hat sich auf die Spuren von Maria Lauber begeben und passende Bilder für das Buch gemacht.

Das Buch wird mit einer CD des Frutiger Singer und Songwriter Christoph Trummer herausgegeben. Die CD enthält Musikarrangements und vertonte Gedichte, gesungen von Christoph Trummer und Nadja Stoller.

Format 16x23 cm, ca. 230 Seiten Inhalt, gebunden, inkl. CD!
Preis exkl. Versand: 39 Franken

Vorbestellung hier möglich, Auslieferung ab August!

26.04.16: Rundgang durch die Frutiger Geschichte


Die Kulturgutstiftung Frutigland öffnet auch dieses Jahr ihre Ausstellung im alten Spritzenhaus jeweils am ersten Samstag im Monat von Mai bis September.

Am 7. Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6. August und 3. September werden jeweils von 10 bis 12 Uhr Mitglieder des Stiftungsrates anwesend sein und durch die Ausstellung führen.

09.03.16: Geschichte der neuen Adelbodenstrasse


Vortrag von Hans Egli am Mittwoch, 9. März, um 19.45 Uhr im Widizentrum Frutigen
Seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder Ideen, Vorschläge und Bittschriften für eine neue Fahrstrasse von Frutigen nach Adelboden. Der alte Weg über Achseten war kaum fahrbar und der Grundweg schon gar nicht. Aber erst im Herbst 1863 begann die konkrete Planung, die viele weitere Jahre in Anspruch nahm. Denn es gab ein Hin und Her darüber, ob die Strasse am besten im Grund, auf der rechten oder auf der linken Talseite anzulegen sei. So konnte der Bau erst 1876 beginnen. Begleitet von vielen technischen und finanziellen Schwierigkeiten, aber auch andauernden Auseinandersetzungen über die Streckenführung, wurde die Strasse im August 1884 doch noch fertig. Die Probleme gingen jedoch weiter, zu gross waren die erzwungenen Einsparungen gewesen. Und bald genügte die Strasse nicht mehr; denn mit einer Breite von zumeist nur 3.60 Metern war sie zu schmal für den zunehmenden Verkehr. FLYER PDF

31.01.16: Spuren des Mittelalters


Ein mittelalterliches Gemäuer im Chappelegand oberhalb Mülenen trotzt seit über 500 Jahren Wind und Wetter. Vermutlich ist das Relikt das Fundament einer ehemaligen katholischen Kapelle, die im Zuge der Reformation abgebrochen wurde. Mehr dazu hat Linus Cadotsch im «Frutigländer» darüber geschrieben (PDF).

19.01.16: Rücktritt von Luise Schranz


Schranz
Mit grossem Bedauern musste der Stiftungsrat den gesundheitlich bedingten Rücktritt von Luise Schranz aus Achseten zur Kenntnis nehmen.

Vor 23 Jahren half sie die Stiftung gründen und war bereits bei der vorgehenden Maria Lauber Stftung und der vier bändigen Herausgabe der Lauber Werke in den sechziger Jahren sehr aktiv beteiligt - das sind über 50 Jahre Kulturschaffen!

Mit Luise Schranz verliert die Stiftung die wichtigste Stimme zum Nachlass Maria Laubers.

Als junge Lehrerin entdeckte sie deren Gedichte, nahm Kontakt zur Dichterin auf und wurde zur wichtigsten Stimme der Werke Maria Laubers. Frau Schranz vermochte die Poesie der Mundarttexte, deren vielseitigen, feinen Gehalt für viele Zuhörer lebendig zu machen. Sie kennt nicht nur das geschriebene Werk, kannte deren Verfasserin und ist vertraut mit dem Lebensraum, aus welchem Laubers Dichtung entstand.

Die Stiftung verliert eine wichtige Stütze in ihrem Auftrag den Nachlass Laubers zu betreuen. Wir danken Luise Schranz für ihren grossen Beitrag zum Erhalt und Lebendig halten des Frutigtaler Kulturgutes.

19.01.16: Flyer der Stiftung


Neu hat die Kulturgutstiftung Frutigland einen Flyer, auf dem die wichtigsten Infos aufgeführt sind. Zum Download geht es hier.

22.12.15: Aktueller Jahresbericht – und eine wichtige Neuerung


Der aktuelle Jahresbericht der Stiftung 2014/2015 ist hier aufgeschaltet. Ab 2016 werden interessierte mehrmals pro Jahr mit einem elektronischen Newsletter über die vergangenen, laufenden und kommenden Aktivitäten informiert - oder wenn ein spezielles Thema oder ein wichtiger Anlass vor der Tür steht.

Der Newsletter wird per Mail versandt, aktuell vorhandene Adressen des bisherigen Kulturgutbriefes werden übernommen. Wer sicher gehen will, dass er den Newsletter erhält oder sich neu für die Arbeit der Kulturgutstiftung interessiert, kann sich mit diesem LINK anmelden.

04.11.15: Neue Vorträge in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frutigland


Die gemeinsam von der Kulturgutstiftung und der Volkshochschule Frutigland organisierten Anlässe werden 2016 weitergeführt. aktuell sind:
  • 27. Januar 2016: Geologie entdecken im Frutigland - Vortrag von Fritz Allenbach, Frutigen
  • 09. März 2016: Der lange Weg zur neuen Adelbodenstrasse - Vortrag von Hans Egli, Ettingen

04.11.15: Wechsel im Stiftungsrat


Fritz Schlup und Urs Hänseler sind altershalber aus dem Stiftungsrat ausgetreten. Sie haben
während Jahren die Kulturgutstiftung mitgeprägt. Ihr Engagement verdanken wir an dieser Stelle herzlich. Als neues Mitglied konnten wir den Reichenbacher Ruedi Oesch begrüssen.

04.11.15: Der Geburtstag von Maria Lauber jährt sich zum 125. Mal


Zum runden Geburtstag der Mundartdichterin im Jahr 2016 sind während des ganzen Jahres verschiedene Aktivitäten geplant. Unter anderem gehört dazu auch eine erste Ausgabe der Buchserie über das Werk und das Leben von Maria Lauber. Für diesen ersten Band werden unter anderem auch der Frutiger Musiker Christoph Trummer und der Fotograf Reto Camenisch aktiv sein. Der erste Band sollte pünktlich zum Jahrestag im August 2016 erscheinen.

11.10.15: NEU - das Buch über Frutiger Orts- und Flurnamen


Die drei Autoren Fritz Allenbach, Arthur Grossen und Andreas Wäfler haben über eine längere Zeit intensiv Frutiger Orts- und Flurnamen gesucht und aufgelistet. Als Informanten dienten ihnen neben verschiedenem Kartenmaterial viele Bewohner aus den verschiedenen Bäuerten, die mit ihrer Umgebung eng verbunden sind und auch vom Vergessen bedrohte Namen noch kennen und gebrauchen. So kamen rund 1000 Namen zusammen. Ruedi Egli hat die ganze Gemeinde in Panoramafotos erfasst und darauf die gesammelten Namen eingezeichnet. Ausser den Orts- und Flurnamen und den schönen Landschaften gibt es in diesem Buch auch sonst noch allerlei Interessantes zu entdecken. Dr. Erich Blatter hat in der Einleitung Wissenswertes über die Frutiger Orts- und Flurnamen im Allgemeinen und im Anhang deren Herkunft und Bedeutung erklärt.

Format A4 hoch, 84 Seiten Inhalt, gebunden. - Preis exkl. Versand Fr. 29.80 - BESTELLUNG

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17.09.15: Kleine Schieferausstellung eingeweiht


Eine in der Wältiweide ausgegrabene Schieferfräse gab die Idee, diese gleich am Ort des früheren Einsatzes auszustellen. Da die Wältiweide am Spissenweg liegt, bekommen vorbeiziehenden Wanderer die Fräse, einige Gegenstände aus der Schiefergrube und interessante Informationen über den ehemaligen Schieferabbau gleich am Wegrand präsentiert. Initiator war Fritz Allenbach, dem Schieferfachmann der Kulturgutstiftung Frutigland. Mit Abraham Trummer, Eduard Allenbach und weiteren Helfern grub er die Fräse aus, barg sie, zeichnete das Häuschen und durfte es dank dem Wohlwollen der Grundbesitzerfamilie Schmid auch am gewünschten Ort aufstellen. Nach unzähligen geleisteten Frondienststunden konnte das Werk am 17. September 2015 mit einer kleinen Feier eingeweiht werden. Weiterlesen…

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Fritz Allenbach weiss einiges über «seine» ausgegrabene und sauber geputzte Schieferfräse zu berichten.

22.08.15: Endspurt beim Buch über Frutiger Flurnamen


Das Redaktionsteam hat seit 2014 mit vielen Kontaktpersonen oftmals schon vergessene Flurnamen aus der Gemeinde Frutigen zusammengetragen. Die rund 1000 gesammelten Flurnamen sind auf aktuellen Panoramafotos von 2015 übertragen worden. Auf den rund 60 Bildseiten gibt es ausser den Orts- und Flurnamen, den schönen Landschaften auch sonst noch allerlei Interessantes zu entdecken. Erich Blatter hat im Anhang etwa 150 Frutiger Flurnamen über Herkunft und Bedeutung erklärt. Das etwa 90 Seiten dicke Buch im Format A4 wird am Frutigmärit zum Preis von Fr. 29.80 am Stand der Kulturgutstiftung Frutigland zu kaufen sein.

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21.08.15: Schieferfräse ist jetzt ausgestellt


Die obere Schiefergrube Wältiwiid liegt am Spissen-Wanderweg. Eine einst in dieser Grube benutzte Schieferfräse wurde 2015 von der Kulturgutstiftung Frutigland ausgegraben und ans Tageslicht geholt. Sie ist nun mit weiteren Schieferwerkzeugen nahe beim Grubeneingang ausgestellt. Weiterlesen…

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01.07.15: Neuer Kiental-Film wird am 10. und 12. Juli gezeigt


Der Film BLEIBEN ODER GEHEN von zurbrügg & hudecek wird im Juli zweimal im Kiental gezeigt: einmal als reine Filmvorführung, ein zweites mal mit Livemusik zum Film.

Christina Zurbrügg, aufgewachsen im Kiental und heute in Wien lebend, zeigt in ihrem Film humorvoll die Spannung zwischen Heim- und Fernweh einer jungen Frau, dem Ort ihrer Wurzeln, der Heimat, die auch Beengung und Sehnsucht nach Neuem schafft. In ihrem Film sind auch Ausschnitte aus dem Landtwing-Film eingewoben: In den 1930-erJahren ist über das Kiental der Schwarzweiss Film «Im Silberlicht der Blüemlisalp» (bei uns im Kiosk erhältlich) entstanden, in den 1950-er Jahren drehte Herr Landtwing eine farbige Hommage ans Kiental.

Vorführungen:
  • Freitag, 10. Juli um 20.30 Uhr - Filmvorführung in Anwesenheit der Protagonistin
  • Sonntag, 12. Juli um 14 Uhr - Filmvorführung mit Live-Musik von Christina Zurbrügg & Band (CH/A)
Ort: Im Tanzstudio von d'Schwyz tanzt... Griesalpstrasse 67, Kiental
Tickets: info@alpentheater.ch / 033 676 25 35 (Telefonbeantworter)

01.04.15: Projekte rund um Maria Lauber


Das Jahr 2016 ist das 125. Geburtsjahr von Maria Lauber. Die Arbeitsgruppe «Maria Lauber» arbeitet bereits an Projekten, damit ihr Name auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten wird.

  • Im Nachlass von Maria Lauber gibt es noch unveröffentlichte Dokumente. Einige davon sollen in Zeitungsberichten veröffentlicht und dokumentiert werden.
  • Zudem soll ein umfassendes Buch entstehen, in welchem Dokumente, Schriftstücke, Ideen von Maria Lauber und Weiteres neu publiziert werden soll, da ihre Werke nicht mehr erhältlich sind.

01.03.15: Fotomaterial von Ernst Ruch erhalten


2015-Ernst Ruch
Ernst Ruch, der ehemalige Schulmeister an Ladholz, ist am 18. Dezember 2014 im Alter von fast 90 Jahren gestorben. Uns verbindet mit ihm eine langjährige Beziehung. Daraus entstanden zwei DVDs: «Vortrag über die Spissen» und «Die Gesamtschule Ladholz» (erhältlich in unserem Kiosk). Er hat uns sein ganzes Fotomaterial vermacht. Im Moment sind wir daran, die Unterlagen zu sichten und zu digitalisieren um daraus ein übersichtliches Archiv zu gestalten.

01.02.15: 100. Geburtstag von Volksmusiker Lorenz Giovanelli


2015-lorenz_giovanelli
20. März 2015: Konzert und CD-Vorstellung zum 100. Geburtstag von Lorenz Giovanelli. 20 Uhr, Kirchgemeindehaus Reichenbach. Live-Übertragung auf Radio SRF Musikwelle. Aktuelles auf der Webseite lorenz-giovanelli.ch

30.01.15: Besichtigung der ehemaligen Schiefergruben


Samstag, 18. April 2015 (13-17 Uhr): Exkursion Nummer F53 zu den ehemaligen Schiefergruben im Frutigland mit Fritz Allenbach. Treffpunkt Märitplatz Frutigen, anschliessend Weiterfahrt mit Privatwagen nach Mülenen und Ratelsspitz. Informationen/Anmeldungen (bis 8. April) via www.vhs-frutigland.ch - info@vhs-frutigland.ch - Kathrin von Känel 033 654 74 46

01.01.15: Film über die Frutiger Schiefergewinnung


Vor bald 40 Jahren wurde der Schieferabbau im Engstligtal eingestellt. Als Dokumentation haben wir 2004 eine Ausstellung gestaltet und eine Broschüre herausgegeben. Nun sind wir daran, einen Dokumentarfilm zu drehen, damit die Geschichten um die Gruben noch lebendiger erhalten bleiben. Folgende Themen sind vorgesehen:
  • Die Bedeutung der einstigen Schieferindustrie
  • Die Landschaft der Frutigspissen und die Standorte der Schiefergruben
  • Grube Wältiweide
  • Ausgrabung und Rückführung einer alten Schieferfräse
  • Redlifahrt – Geschichte und Vorführung durch Samuel Schmid
  • Besuch Grube Ratelsspitz
  • Grube Mülenen
  • Vorführung der Schieferwerkzeuge und deren Handhabung
  • Ausschnitte Lötscherfilm
  • Fotos von Ernst Ruch und Fritz Allenbach
  • Die Schiefertafelfabrik heute
Der Film wird auf DVD erhältlich sein.

2015-Bergung der Schieferfräse an Linter
Bergung der Schieferfrse an Linter

2015-Filmaufnahmen in den Schiefergruben Muelenen
Filmaufnahmen in den Schiefergruben Mülenen.

01.01.15: Frutiger und Reichenbacher Flurnamen als Buch


Die Sammlung der alten Frutiger und Reichenbacher Flurnamen ist weit fortgeschritten.
  • Ein Buch mit Panoramafotos und eingetragenen Frutiger Flurnamen ist in Arbeit. Die Herausgabe ist für Herbst 2015 geplant.
  • Reichenbacher Flurnamen als Buch: Ein Arbeitsteam ist im Einsatz. Die Herausgabe ist für Herbst 2016 geplant.

01.01.15: Neuerscheinung geplant: Die Entwicklung der Strassen im Frutigland – was alte Schriften uns erzählen


Die Strassen im Frutigland haben eine interessante, weitgehend vergessene Geschichte. Wer weiss noch, dass die Wallisgasse im Hasli ihre Bedeutung an die in den 1740er Jahren erbaute «Neüwe Strass» verlor? Wer hat schon von der Brücke gehört, die früher von der Stegweide nach Wimmis führte? Wem ist noch bekannt, dass die Strasse von Mülenen ins Emdthal gegen Ende der 1850er Jahre ins damalige Kandergand gelegt wurde? Wer ist sich noch bewusst, dass die sonnseitige Frutigen-Adelbodenstrasse erst nach langen Kämpfen um die Linienführung und die Finanzierung zu Stande kam?

Solchen «Strassengeschichten» geht seit einiger Zeit der in Frutigen aufgewachsene Hans Egli nach. Was er in den Archiven gefunden hat, wird er als Buch in der Zusammenarbeit mit der Kulturgutstiftung Frutigland veröffentlichen. Es ist geplant, dass es in der
zweiten Hälfte 2016 erscheinen wird.

Neuauflage Maria Lauber


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Wir planen eine Aufarbeitung des Nachlasses von Maria Lauber und streben neue Ausgaben aus den Werken unserer Mundartdichterin an. Die dazu eingesetzte Arbeitsgruppe hat sich im Februar 2015 ein erstes Mal getroffen.

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