«Gegenüber Scharnachtal stand vor Jahrhunderten das Schloss Aris oder Borris», heisst es in einem Text von 1816. 1934 waren von der Burganlage nur mehr Erdwälle und Gräben sichtbar. Ausgrabungen legten in drei Metern Tiefe die Mauern eines Turmes mit rund 9 Metern Seitenlänge frei. Die Burg muss früh aufgegeben worden sein, denn als Thüring von Brandis 1352 die Herrschaft Mülenen-Aeschi an Bern verkaufte, war Aris nicht als Objekt aufgeführt. Sie galt als Stammburg der Freiherren von Kien.