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geboren 18. März 1915
gestorben 18. Oktober 1976 in Erlenbach

Lorenz Giovanelli ist einer der berühmtesten und wichtigsten Ländlermusikanten aus dem Frutigtal.

Er wird am 18. März 1915 in Frutigen geboren, als Sohn eines italienischen Bauführers, der am Bau der Lötschbergbahn tätig ist. Schon früh verliert er seine Eltern und wächst danach beim italienisch-innerschweizerischen Grosselternpaar in Frutigen auf.

Mit acht Jahren erhält er sein erstes Schwyzerörgeli und verschreibt sich dann während seines ganzen Lebens der Ländlermusik. Rund 240 Kompositionen tragen die Handschrift von Lorenz Giovanelli. Der Schweizer Volksmusiker stirbt am 18. Oktober 1976 und hinterlässt ein grosses musikalisches Erbe.

Informationen

Die Nachkommen von Lorenz Giovanelli haben eine sehr umfassende Website gestaltet: www.lorenzgiovanelli.ch

Jubiläumskonzert 2015
Am 18. März 2015 wäre Lorenz Giovanelli 100 Jahre alt geworden. In der «Zoogä-n-am Boogä»-Sendung auf der SRF Musikwelle wurde der unvergessene Frutiger Akkordeonist und Komponist Lorenz Giovanelli gewürdigt (LINK)

Buch über Lorenz Giovanelli
Lorenz Giovanellis Leben und Wirken ist im Buch «Lorenz Giovanelli – En Urchiga us em Frutigtal» festgehalten worden. Die Biografie beinhaltet viele Fotos, Gespräche mit Mitspielern und die zum Buch gehörende CD lässt Lorenz selber zu Wort kommen und seine Musik und «Alpengruss Frutigen» wieder aufleben.

Buch

Dokumente und Links


  • Serge Schmid besitzt eine riesige Sammlung alter Volksmusik und bietet diese auf CD an. Er übermittelte uns einen Link auf seine Homepage (LINK).
  • Andreas Schönholzer aus Kirchlindach hat uns zwei Interviews mit Lorenz Giovanelli zur Verfügung gestellt. Die Radio-Aufnamen wurden etwa 1972 aufgenommen. Die im Original eingespielten Musikstücke sind herausgeschnitten, da die Qualität zu wünschen übrig lässt (LINK).
  • Ebenfalls hat uns Andreas Schönholzer sein interessantes Verzeichnis übermittelt (LINK)
  • Link zum Lexikon der Schweizer Volksmusikanten (LINK)

Hörproben
Zu hören sind hier zwei Musikstücke von Lorenz Giovanelli (LINK1 + LINK2)